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Ferienwohnungen auf Juist – Individualurlaub auf der Nordsee-Zauberinsel

Das Töwerland verzaubert im wahrsten Sinne des friesischen Wortes für Zauber, `Töwer´, seine Besucher mit mehr als 17 Kilometern feinstem Nordseesand. Nicht zu Unrecht bezeichnen Urlauber die Insel Juist daher auch gerne als `Schönste Sandbank der Welt´ und genießen hier, zwischen den Dünen von Kalfamer und dem sagenumwobenen Billriff, die einzigartige Urlaubsatmosphäre inmitten der ostfriesischen Südsee. Barfuss auf dem Meeresboden wandern, romantische Kutschfahrten durch wogende Dünenhügel oder einfach die Nase in die frische Nordseebrise halten, die Gründe für einen Urlaub auf der Insel Juist sind genauso vielfältig, wie ihre Unterkünfte.

So hält die autofreie Insel nicht nur Ferienappartements im typisch friesischen Wohn- und Architekturstil bereit, sondern auch so manche luxuriöse Juist Ferienwohnung, die mit Kaminofen und Nordseeblick das ganze Jahr hindurch zum erholsamen Insel-Wellnessurlaub lockt. Eine übersichtliche Zusammenschau über das insulare Angebot an Unterkünften bietet zum Beispiel die Ferienwohnungs-Plattform www.fewo-direkt.de. Neben speziellen Ferienwohnungen für Allergiker, Nichtraucher und Hundebesitzer, können Reisende auf fewo-direkt auch nach Unterkünften mit bestimmten Ausstattungsmerkmalen suchen. Dafür bietet fewo-direkt ein breit gefächertes Angebot an Suchfiltern, mit denen Urlauber ihre konkreten Wünsche an die Ferienwohnung schnell definieren können. Auf diese Weise finden zum Beispiel auch Wellnessurlauber im Nu eine Juist Ferienwohnung mit Sauna- und Swimmingpool-Nutzung, Geschäftsreisende eine Fewo mit Internetzugang und Familienurlauber können mit fewo-direkt eine Juist Ferienwohnung buchen, die kindgerecht ausgestattet ist und zum Beispiel auch über einen großen Garten verfügt.

Als autofreie Insel präsentiert sich Juist insbesondere in den Sommermonaten von ihrer paradiesischen Seite. Denn dann zaubern Ebbe und Flut immer wieder neue Wattlandschaften, während die Sonne hoch am blauen Himmel über Ostfriesland steht und zum Sonnenbaden, Kite-Surfen, Beachvolleyball, zur Strandgymnastik und Muschelsuche einlädt. Der Herbst in Töwerland steht hingegen ganz im Zeichen der Kultur und bietet vom Klassikkonzert über den Gitarrenabend bis hin zur Comedy-Show ein buntes Veranstaltungsprogramm. Zwar zaubert der Winter auf Juist so manchen romantischen Raureif auf den Strandhafer und schickt tosende Sturmwinde über die Inseldünen. Doch gerade dann genießen Winterurlauber in der Juist Ferienwohnung gemütliche Kaminabende, suchen im Meerwasser-Whirlpool des Juister Erlebnisbades wohlige Wärme oder klönen bei einem heißen Grog mit den Seebären der Insel über `dit un dat´.

Urlaub auf der Mittelmeerinsel Korsika

Korsika, Hafen von Bastia, © ines1302 - Fotolia.com
Korsika, Hafen von Bastia, © ines1302 – Fotolia.com

Ein Geheimtipp für einen super Urlaub ist die Mittelmeerinsel Korsika. Die viertgrößte Insel des Mittelmeerraumes gehört zu Frankreich und hat ca. 300.000 Einwohner. Klimatisch hat sie ein mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden feuchten Wintern. Aber durch die großen Höhenunterschiede ist das heiße Klima nicht überall vorherrschend. Korsika hat Berge mit über 2700 m und ist eine sehr gebirgige Insel. Flache Landschaften sind quasi nur am Meeresrand zu finden.

Die Insel hat eine lange Geschichte erlebt. Dabei haben sich die Herrscher oft abgewechselt. Neben den vorzeitlichen Besiedelungen waren hier Griechen und Römer, dann die Päpste von Italien und die Genuesen die Machthaber. Zwar versuchten die Korsen auch selbstständig zu werden, aber als Genua die Insel den Franzosen verkaufte, verloren sie eine Schlacht gegen diese und wurden französisch. Das war im Jahre 1769. Der wohl bekannteste Korse war Napoleon Bonaparte. Durch Ansiedelungen von französisch stämmiger Bevölkerung sind die Korsen heute etwas in Unterzahl geraten. Die Amtssprache auf Korsika ist französisch.Die Infrastruktur der Insel ist gut, wegen des Gebirgsanteils sind die Straßen unterschiedlich gut ausgebaut. Viele Serpentinen führen zu den einzelnen Städtchen. Nur im Osten der Insel sind Fernstraßen vorhanden. Bahnverbindungen gibt es nur eine zwischen Bastia im Osten mit Ajaccio im Westen der Insel. Ajaccio ist die Hauptstadt von Korsika. Dafür ist die Schiffsverbindung mit dem europäischen Festland von Frankreich und Italien gut. Fähren fahren beispielsweise von La Spezia und Genua sowie südfranzösischen Hafenstädten wie Marseille und Nizza aus hierher. Auf diesem Wege gelangen die meisten Touristen auf ihrer Reise auf das Eiland.Nun ist Korsika keine typische Touristeninsel. Die großen Hotelbauten fehlen fast gänzlich. Das ist für diese Insel aber nicht negativ. So können die Gäste hier noch das eigentliche Leben in vollen Zügen genießen. Motorradfahrer und Biker kommen bei den kurvigen, teils hoch gelegenen Straßen bei wunderschönem Blick auf das Meer voll auf ihre Kosten. Wohnmobilfahrer tun sich da schon etwas schwerer bei den vielen Kurven und teilweise engen Straßen. Aber ein Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in schöner Lage ist hier etwas ganz Besonderes. Die Strände der Insel sind allen Menschen zugänglich, Privatstrände gibt es nicht. Die Buchten sind wunderschön und das Wasser kristallklar mit angenehmen Temperaturen. Ein paar Reisetipps kann man sich schon zu Hause im Internet oder im Reisebüro holen. Beispielsweise gibt es FKK-Bademöglichkeiten im östlichen Teil der Insel. Die Reise nach Korsika kann aber auch auf dem Luftweg erfolgen. Einige Landeplätze hat die Insel schon zu bieten. Weitere Reisetipps wären die Möglichkeit von Klettern in den Bergen oder Skifahren im Winter.

Besuchen sollte man die Hauptstadt Ajaccio an der südlichen Westküste. Sie hat eine wunderschöne Strandpromenade und einen malerischen Hafen. Über der Stadt wacht ein alter genuesischer Wehrturm. Schöne Plätze und Cafes laden zum Verweilen ein. Hier steht auch das Geburtshaus von Napoleon Bonaparte. Insgesamt ist das Städtchen sehr interessant und von hier aus kann man in einem Ferienhaus gute Ausflüge an Land oder über See machen. Natürlich sollte die Stadt Bastia am entgegengesetzten Inselufer auch besichtigt werden. Eine traumhafte Altstadt und ein malerischer Hafen sowie schöne, mit Palmen bewachse Plätze muss man gesehen haben. Hier eine Ferienwohnung nehmen und der Urlaub wird zum Genuss. Natürlich sind auch andere Städte wie Porto-Vecchio eine Reise wert.

Die Korsen sind ein freiheitsliebendes Volk, aber durchaus gastfreundlich. Sie lieben ihre alte Kultur. Deshalb gibt es auch im Lande viele Museen, die über die traditionelle Lebensweise Auskunft geben. Dazu kommt eine sehr abwechslungsreiche Küche auf Korsika. Man liebt hier Schweinefleisch in vielen Variationen und Produkte aus diesen Schweinen wie beispielsweise Leberwurst. Da hier viele Schafe und Ziegen gehalten werden, ist natürlich das Fleisch dieser Tiere auch weit verbreitet. Natürlich darf man Fisch nicht vergessen. Dazu kommt der weltbekannte korsische Käse. Eine Besonderheit ist hier das Bier aus Kastanienmehl und Kräuterliköre. Das gute mediterrane Klima lässt auch guten Weinanbau zu. Der wird aber hauptsächlich von den Einheimischen und den Besuchern dieser sonnenverwöhnten Insel getrunken.

Korsika hat eine artenreiche Flora und Fauna. Die Hauptbäume, die hier vorkommen, sind Kiefern und Steineichen. Als größte Tierarten sind die Wildschweine und europäischen Mufflons zu nennen. Aber es gibt auch Zwerghirsche, Füchse und Wildkatzen. In den Flüssen leben neben den bekannten Tierarten noch die Korsikaforelle und Süßwassergarnelen. Vor der Küste tummeln sich vereinzelt Pottwale und Delfine.

Madeira – die Blumeninsel

Strohütten auf Madeira - (c) Peter Bosch - Fotolia
Strohütten auf Madeira - © Peter Bosch - Fotolia

Madeira wird auch die Blumeninsel genannt und gehört zu einer der portugiesischen Inseln, die im Atlantik liegen. Die Inselgruppe befindet sich ca. 600 km westlich von Marokko und etwa 900 km südlich von Lissabon in Portugal. Im Prinzip ist Madeira eigentlich nichts anderes als ein großes Gebirge unter Wasser, dessen Spitzen als Inseln aus dem Meer ragen. Dabei ist Madeira, trotz seiner Bekanntheit in Europa, viel kleiner, als man es sich eigentlich vorstellt: Das Eiland misst gerade mal 60 auf etwa 23 km, also 150 km Umfang. In der Tat täuscht jedoch diese Größe gewaltig, denn man braucht wegen der bergigen Beschaffenheiten eine Weile, bis man an das andere Ende der Insel gelangt.

Die größte Stadt auf Madeira ist Funchal. Hier gibt es eine besonders schöne Bucht und umliegende Berge, die ein echtes Highlight für Urlauber sind. Der Name Funchal kommt übrigens vom bekannten Fenchelgewürz „Funcho“, das hier vor vielen hundert Jahren gefunden wurde. Das Gewürz wird heute für spezielle Fenchelsüßigkeiten verwendet, die man hier kaufen kann, diese nennen sich „Rebucados de Funcho“ und werden oft als Souvenir mit nach Hause gebracht. Funchal ist ein schickes Städtchen, aber dennoch sehr historisch und sauber. Hier gibt es einen schönen Hafen, der auch gerne von Kreuzfahrtdampfern angeschippert wird. In Funchal kann man unzählige alte Gebäude, besonders schöne Architektur und herrliche Gewälde besichtigen. Ein absolutes Muss für Urlauber sind auch das Madeira Story Centre, der Markt, die Weinstuben, die Stickerei von Patrico & Gouveia und die malerische Altstadt. Ein Geheimtipp ist ein Helikopterflug über Madeira, den man von Funchal aus starten kann. Das ist ein unvergessliches Erlebnis.

Doch auch im Süden lässt sich Madeira entdecken: Der Ort Calheta liegt an der Südwestküste und ist ein Treffpunkt für viele Urlauber. Hier gibt es einen Jachthafen und zwei lange Sandstrände. Bei Touristne und Einheimischen ist der Ort gleichermaßen beliebt. Die mittelalterliche Stadt (aus dem Jahr 1430!) bietet noch heute viel Architektur und viele Spuren von frühen Siedlern. Ein tolles Mitbringsel aus Celheta ist der beste weiße Rum der Insel, der „Aguardente“. Diesen kann man auch im „Poncha“, dem regional typischen Cocktail probieren. Man kann sich in Calheta die Rumbrennerei „Engenho da Calheta“ ansehen, um zu erfahren, wie dieser weiße Rum produziert wird. Hier finsen auch die ein oder anderen Verkostungen statt.

Landschaftsliebhaber kommen in Ponta do Sol auf ihre Kosten. Ebenso im Südwesten der Insel gelegen, ist Ponta do Sol ein malerisches, kleines Städtchen mit einem herrlichen Strand und tollen Sonnenuntergängen im Meer. Hier kann man übrigens das Schwiffswrack von Bowbelle besuchen. Dies ist ein Auskiesungsboot, welches vor vielen Jahren auf der Londoner Themse fuhr und später mit der Marchioness kollidierte. Danach wurde es nach Madeira verkauft, riss sich bei einem Sturm von der Küste los und versank schließlich im Meer. Für Taucher ist das Wrack heute ein echtes Erlebnis unter Wasser. Vor Ort bieten daher viele Tauchschulen diverse Kurse und Ausflüge zum Wrack an.

Madeira produziert desweiteren auch selbst Rohstoffe, was gar nicht vermutet wird. Bananen, Zuckerrohr und Wein sind die beliebtesten Exportgüter. Selbst Christoph Kolumbus setzte zu seinen Lebzeiten hier Sklaven ein, die einem flämischen Freund von ihm, dem Lord Joao Esmeraldo, gehörten. Heute sind natürlich keine Sklaven mehr hier im Einsatz, dennoch sollte man frische Bananen von der Plantage unbedingt einmal probieren oder auch eine Weinverkostung vornehmen.

Surfer sollten sich den Namen Paul do Mar merken. Das alte, traditionserhaltene Fischerdorf ist ein einzigartiger Ort, der sich ideal zum Surfen eignet. Man findet das Dorf direkt am Meer etwas südwestlich von Madeira. Das Panorama auf die Berge, die außen herum liegen, ist einzigartig. Der Ort ist für seine hohen Wellen und die idealen Winde für das Surfen ideal geeignet und wird daher auch von vielen internationalen Profisurfern besucht. Im Sommer ist dies ein echtes Schauspiel, bei dem man auch einmal als Nicht-Surfer dabei sein sollte – und wer weiß, vielleicht kommt man dabei ja sogar auf den Geschmack?
Urlauber sollten sich also in jedem Fall den Südwesten ansehen, wenn man Sonne, Strand und Meer für seinen Urlaub bevorzugt. Surfen und Schwimmen sind zwei Aktivitäten, die man hier am besten unternehmen kann.
Madeira ist ein kleines Paradies ganz im Süden von Europa, das sich in jedem Fall für eine ganz besondere und vor allem vielfältige Reise lohnt.